Sonntag, 17. Dezember 2017
Notruf: 112

Brandbekämpfung

Die grundlegende persönliche Schutzausrüstung besteht aus dem Feuerwehrhelm mit Visier und Nackenschutz. Der Nackenschutz verhindert das eindringen von Asche und Glut in den Kragen der Überjacke Feuerwehrschutzanzuges. Das Material der Überjacke ist flammhemmend und sie verfügt über eine große Anzahl Reflexstreifen, um die Sichtbarkeit im Straßenverkehr zu erhöhen. Zum Feuerwehrschutzanzug gehört zudem noch eine Überhose aus dem gleichen Material. Zum Schutz gegen Umknicken und herabfallende Gegenstände werden hohe Feuerwehrstiefel mit Schutzkappe und Durchtrittschutz getragen. Die Hände werden durch spezielle Feuerwehrschutzhandschuhe gegen Hitze und Quetschungen geschützt.

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Für den Brandeinsatz in Umgebungen in Atemgiften kann diese Ausrüstung erweitert werden. Hinzu kommt ein Feuerwehrhaltegurt, um sich auf der Drehleiter zu sichern oder im Bedarfsfall mit der mitgeführten Feuerwehrleine selbst zu retten. Der wichtigste Bestandteil ist allerdings das Atemschutzgerät. Hier handelt es sich in den meisten Fällen um einen sogenannten Pressluftatmer, in dessen Atemluftflasche normale Luft auf 300 bar verdichtet ist. Diese Luft wird über einen Lungenautomaten und die Atemschutzmaske an den Geräteträger abgegeben. Atemschutzgeräteträger sind im Einsatz einer besonderen Belastung ausgesetzt und müssen daher körperlich fit sein. Diese Fitness wird regelmäßig durch einen Arzt in der sog. G26.3-Untersuchung geprüft und jährlich muss ein Durchgang in der Atemschutzübungsstrecke absolviert werden.

 

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Bei besonders starker Wärmebelastung kann diese Schutzausrüstung noch um Hitzeschutzbekleidung ergänzt werden. Diese reflektiert die Wärme und schtützt die Einsatzkräfte besonders.

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