Löschzug Lichtenau

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Wichtige Telefonnummern

 

Feuerwehr

112

Rettungsdienst, Notarzt

112

Polizei

110

Krankenstransport - Bestellung

(02955) 192229

(02955) 7676-34

Brandschutzingenieur für den Kreis Paderborn

(02951) 970352

Ärztlicher Notdienst

19292 (ohne Vorwahl)



Der richtige Notruf

 

Was würden Sie tun, wenn Sie an einem Verkehrsunfall beteiligt sind und den Notarzt rufen müssen, oder wenn sie eine brennende Wohnung sehen und die Feuerwehr verständigen müssen?

Hier ein paar Tipps für den richtigen Notruf: Die Feuerwehr unter der Telefonnummer 112 anrufen. Danach werden Sie automatisch mit der nächstgelegenen Feuerwehrzentrale verbunden und müssen nur noch die 5 „W“ Fragen beantworten:

"Wer" ruft an?
Nennen Sie Ihren Namen und die Telefonnummer unter der die Feuerwehr Sie für Nachfragen erreichen kann.

"Wo" ist der Einsatzort?
Geben Sie die genaue Adresse (Stadtteil, Straße, Hausnummer, Stockwerk) an, und beschreiben Sie Besonderheiten bei der Zufahrt (Hinterhof, Parkanlagen, Kilometerangabe und Fahrtrichtung auf Autobahnen usw.). Wenn Sie nicht ortskundig sind, fragen Sie einen Passanten. Je genauer Ihre Angaben sind, desto schneller trifft Hilfe ein!

"Was" ist passiert?
Beschreiben Sie mit kurzen Worten genau was passiert ist. "Es brennt in der Wohnung." ... "Es kam zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Omnibus." ... "Mein Kollege hat stechende Schmerzen in der Brust." usw.

"Wie viele Verletzte"?
Teilen Sie die Anzahl der Verletzten mit. Sind bei einem Brand noch Personen im Gebäude eingeschlossen?

"Warten" auf Rückfragen
Legen Sie nicht auf! Erst wenn die Feuerwehr keine Fragen mehr an Sie hat, wird das Gespräch beendet.

Handynotruf

 

Sie können kostenlos mit ihrem Handy aus allen Mobilfunknetzen einen Notruf absetzen. Auch hier brauchen Sie nur die Nummer 112 oder 110 ohne Vorwahl wählen und Sie werden mit der nächstgelegenen Feuerwehrzentrale verbunden. Bei vielen Handys ist der Notruf sogar trotz Tastensperre wählbar, sodass keine Zeit beim Entfernen der Tastensperre vergeht. Weiterhin ist es auch nicht nötig, dass eine „Sim-Karte“ eingebaut ist; der Notruf funktioniert trotzdem!
 
Rauchmelder

 


Rund 600 Menschen sterben jährlich in Deutschland an Bränden. Dabei ist das Gefährlichste an einem Brand nicht das Feuer selbst, sondern der hochgiftige Brandrauch. Schon nach kurzer Zeit kann er eine akute Lebensgefahr darstellen.

Um dieser Gefahr begenen zu können ist es von großer Bedeutung die Gefahr frühzeitig zu erkennen. Hier kommen die Rauchmelder ins Spiel. Registriert ein Rauchmelder eine gewisse Rauchdichte löst er aus und gibt einen akksutischen Alarm, um Bewohner vor der Gefahr zu warnen.

Oft wird die Gefahr die durch Brandrauch ausgeht unterschätzt und ignoriert. Doch die Zahlen der Brandopfer sprechen eine andere Sprache.

Deshalb sollten in jedem Haushalt Rauchmelder installiert werden.

Hier ein paar Hinweise für Sie, die Sie beachten sollten beim Kauf und der Montage:

Kauf:

 

  • Achten Sie beim Kauf von Rauchmeldern darauf, dass diese ein VdS-Prüfzeichen besitzen. Nur das garantiert, dass der Rauchmelder schon bei einer Rauchdichte von 1,1% auslöst.

  • Der Rauchmleder sollte einen Warnton ausgeben, wenn die Batterien erschöpft sind.

  • Rauchmelder sollten einen Testknopf besitzen, um deren Funktion zu testen.

  • Für große und weit verwinkelte Wohnungen sollten Sie Rauchmelder kaufen, die untereinander vernetzt sind. Wenn dann ein Rauchmelder auslöst, lösen alles aus.
   
Montage:

  • Montieren Sie die Rauchmelder stets an der Decke und möglichst mittig, denn Rauch steigt nach oben.

  • Rauchmelder sollten nicht dort angebracht werden, wo eine starke Rauchentwickelung im Alltag entsteht (Küche, Bad...).

  • Installieren Sie Rauchmelder vor allem in Fluchtbereichen, wie z.B. Treppenhäuser.

  • Der beste Rauchmelder nützt Ihnen nichts, wenn Sie ihn nicht hören. Wenn Sie ein großes Haus besitzen, montieren Sie unbedingt mehr als nur einen Rauchmelder und achten Sie darauf, dass diese untereinander vernetzt (z.B. über Funk) sind, damit Sie einen Alarm auch wirklich hören.

 

Rauchmelder retten Leben!!
Vielleicht bald auch Ihres!
 
Fettbrände

 

Die häufigste Brandursache in Küchen, neben technischen Defekten sind Fettbrände. Wenn man versucht einen solchen Fettbrand mit Wasser zu Löschen, reagiert das Wasser mit dem Fett und es kommt zu einer Fettexplosion mit einer mehreren Meter hohen Stichflamme. Deshalb müssen Sie Fettbrände immer ersticken. Hierzu reicht es einen Topfdeckel auf das brennende Gefäß zu stellen, oder den Brand mit anderen feuerfesten Stoffen den Sauerstoff zu entziehen.
 
Die folgenden Bilder zeigen einen Fettbrand, der in Kontakt mit Wasser gekommen ist...
!!!Auf keinen Fall nachmachen, Lebensgefahr!!!

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 17. September 2008 um 20:48 Uhr